Sonntag, 23. September 2012

Nachtrag IV - Die Traufe

Mafia von Roth :)
Es begab sich also zu jener Zeit, da der mächtige Kaliph in frankischen Landen weilte und zum großen Feste lud. Am 18. des Monats des Augustus solle er den Bund mit seiner bereits Angetrauten nun auch spirituell besiegeln und zugleich seinen Erben auf den Namen Maximilian I, Sohn des Christoph, Neffe des David von Bachmann und Ganem, Prinz des heiligen fränkischen Reiches, Indiens, der abtrünnigen Provinzen des Kaliphen und von GranColombia taufen (modernisierte
La Diva
Schreibweise: Maximilian Christoph David Bachmann, H.v. FRIKP/GC). Aus allen Landen waren Verbündete, Kampfgefährten und befreundete Herrscher angereist, um diesen Tag würdig zu begehen.
Für uns war es wirklich ein schöner Tag. Die Sonne meinete es außerordentlich gut mit uns und die Stimmung war beinahe ausnahmslos ausgelassen.
Und ich fands toll, dass wir kolumbianische Tracht für Maximilian hatten!
Der Gottesdienst fand in Paffenhofen in der
Familie Bachmann
Dorfkirche statt. Fühlte sich an, wie wieder Kind zu sein. 
Unser Herr Pfarrer, war allerdings ausgeliehen aus Hilpoltstein (man fragt sich wieso Pfarrer im Sommer Urlaub machen dürfen, das wäre so als würde man einen Ski-Lift über die Weihnachtsferien sperren. Kann eigentlich nicht sein, aber es hat ja denoch geklappt). Wir hatten uns übrigens sehr über den überraschenden Besuch gefreut! Danke auch an Andi fürs Mithelfen bei den Vorbereitungen.
Guepa!

Offizielles PR Foto
Die Zeremonie selbst war für mich wirklich schön, unser Herr Pfarrer hatte in den Gesprächen mit uns sehr gut zugehört und hatte die Essenz unseres Zusammenlebens recht gut getroffen.
Die Taufe war recht amüsant, weil unser Max am liebsten im Becken gebadet hätte - gut war auch wirklich heiß draußen und da kommt so ein bisschen kühles Nass sehr gelegen. Heiliges Sakrament hin oder her.

Die Festgemeinde

Die Location für die anschließende Party war glücklich gewählt. der Rothsee ist an solch einem heißen Tag einfach ideal. Wennauch viele Badegäste da waren.

Ob Zusammensitzen, ratschen und Bier trinken oder ausgelassen tanzen, es war eigentlich für jeden was dabei. Mein Brüderchen hat zu späterer Stunde  sogar noch ein paar songs selbst angesungen.

Der Pate I

Der Pate II

Die Trauzeugin

Kampf um die nächste Hochzeit

hora loca
Natürlich durfte auch diesmal keine Hora Loca fehlen. Diesmal mit selbst mitgebrachter Maskerade. Echter Spass! Sogar die sonst etwas steiferen Deutschen kamen aus Ihren Sitzkuhlen und beteiligten sich.
hora loca
Zwar nur zu Westerland, Viva Colonia und "und wenn et trömmelsche jeht", aber immerhim. Für gute Stimmung sorgten unsere kolumbianischen Gäste, die wahrscheinlich den ganzen Abend hätten 
weiterspielen können. Man als Deutscher einfach neidlos anerkennen, dass sogar der schlechteste kolumbianische Tänzer immer noch um längen besser ist als ein normaler Hobbytänzer bei uns.Wahrscheinlich fehlt uns doch ein zweites Hüftgelenk!!!
Er wusste was kommt ...

Samstag, 22. September 2012

Nachtrag III - Richtung Süden

Rother Kirchweih
Dann endlich URLAUB. Ab zu meinen Alten nach Süden. Und siehe da! Auch noch Glück gehabt. Kirchweih is in unserm Dorf ich geh ins Bierzeld nei! Die Rosi drüm am Bierausschank dei schenggd ma glei ahns ei!
O'zapft is!
 Das wurde dann auch die erste Maß für Max. Er hat sie wie man sieht gekonnt einhändig gestemmt.
Sonnen-Roth
Ich muss zugeben, ich hatte ganz vergessen wie schön mein kleines Städtchen sein kann, neben der fränkischen Einfalt und Motzerei ist es doch einfach ein liebenswerter Ort an den es mich wohl immer wieder ziehen wird. Ganz zu Schweigen vom unschlagbaren Essen und dem guten Gerstensaft.
Pfaffenhofen Pirates
 Mein Sohnemann jedenfalls hatte augenscheinlich Spass und machte sich als Freibeuter auf den Weg Pfaffenhofen zu erobern.
Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren, müssen Männer mit Bärten sein.
REFRAIN:
Jan und Hein und Klaas und Pit, die haben Bärte, die haben Bärte.
Jan und Hein und Klaas und Pit, die haben Bärte, die fahren mit.

Piratenabenteuer
Alle die Weiber und Brandwein lieben, müssen Männer mit Bärten sein.
REFRAIN
Alle die keinen Klabautermann fürchten, müssen Männer mit Bärten sein. REFRAIN


Piratenpause auf hoher See mit Opa
Neuer Höllenbolide von Opa
Planschen am Rothsee I

Alle die Tod und Teufel nicht fürchten, müssen Männer mit Bärten sein.
REFRAIN
Alle die endlich zur Hölle mit fahren, müssen Männer mit Bärten sein.
REFRAIN (Santiano - Kaperfahrt - ein äußerst bescheuertes Video, aber der Song ist gut und Max liebt Ihn)
Vattern versteckt sich hinter mir, damit keiner seinen Speck sieht!

Aus der Perspektive sieht der Wanst gar nit so schlimm aus.
 Und er liebt seinen neuen Sportwagen!

 Bart hat er zwar noch keinen, aber die Begeisterung fürs Wasser ist defintiv schon da. Der See war nicht wirklich warm, aber raus wollte er trotzdem nicht. Kommt ganz nach dem Papa!

Der Rothsee ist übrigens ein guter Ort zum chillen und baden. Er gehört zur fränkischen Seenplatte und regelt zusammen mit Rhein-Main-Donau Kanal und den anderen Seen (Brombachsee, Altmühlsee) die Wasserpegel im gesamten mittelfränkischen Land, das sonst fast jährlich von immensen Hochwassern heimgesucht wurde. 
Seis drum, Spass hats gemacht! Außerdem waren wir ja nicht nur zum Vergnügen da, wir wollten ja uns Hochzeit nochmal feiern und zwar genau an diesem See. Dazu später mehr. Aber das geplant Ereignis warf seine Schatten voraus und schonbald trafen die Leverkusener ein. In voller Rüstung, sozusagen. Ahner hibscher wei der ander, da wahnsinn, legg mi fedd!
Oh Gott die Leverkusener sind da.

Nachtrag II - ausgeflogen

 Unterdessen! End Juli konnte ich dann endlich wieder etwas atmen. Projekt erfolgreich abgeschlossen. 14 Monate Überstunden und durchgearbeiteten Wochenenden überstanden und  tatsaechlich gut vorbereitet in den Betrieb gestartet. Das ist auch ein Grund zum feiern.
Und hier ist es üblich mit Kuchen zu feiern. Dieses Exemplar ist besonders nahhaft! Mit fast 5 KG auf eine DIN A3 Grundfläche ein echter Diät Spezial Kuchen ... Aber lecker mit viel Schoki!
Nach getaner Arbeit, darf dann auch die Heimreise angetreten werden, wenn auch noch ein paar Office Tage in Good old Leverkusen anstanden.

Und wir kamen tatsächlich nach Hause. Ein toller Ausblick aus unserem Hotel am Kölner Rheinau-Hafen morgens um 5. Danke Max fürs wecken, ich wollte um nichts in der Welt den Sonnenaufgang verpassen :\
Wenn man seine Kinder in Deutschland sieht, fragt man sich manchmal, was tut man Ihnen in Indien an. Unser Kleiner war Mr. Happy, jeden Tag stundenlang draußen. Sandkasten spielen ohne ständige Ermahnung von Muttern, Wurst, Käse und leckeres Brot, schimmelfreie Wohnungen - echt beneidenswert ... jetzt wo wir wieder zurück in Indien sind, fehlt es mir auch schon wieder.
Dann die erste Gelegenheit ein bisschen zu feiern, war der Geburtstag meiner Frau. Natürlich trafen wir uns draußen, im Volksgarten im Kölner Süden. Wirklich nett und gemütlich - bei gutem Wetter im Park Biertrinken ist fast unschlagbar.

Das Geburtstagskind und Freundin! Gucken sie nicht beide niedlich ... Ey guckma Foddo!!!
Mein Sohn stellte sich als echter Womanizer heraus, hier versucht er die Kleine unserer Freunde mit seinen DJ Künsten zu beeindrucken. Ich sag Euch, das wird richtig anstrengend, wenn er erstmal in die Pubertät kommt.


Freitag, 21. September 2012

Mann das war eine Durststrecke - Nachtrag I Juli

Ich muss an meiner Disziplin arbeiten, die Abstände zwischen den Einträgen werden immer länger.
Dafür in den nächsten Tagen etwas ausführlicher die einzelnen Nachträge, es sind ja nunmehr fast drei Monate ins Land gezogen.

Tja wo fang ich an...
 Während sich also unser Sprößling, nach den ausschweifenden Vergügungen seines Geburtstags erstmal ausgiebig erholen musste - man beachte den bereits gekonnt eingesetzten gleichgültigen Ausdruck des professionellen Machos und Hauspaschas, der im übrigen hier tatsächlich die totale Macht in Form beider Fernbedienungen und des heiligen Frauen-Kissens im Haus in Beschlag genommen hat - also jener Sprößling eben zeigte sich in der Tagen nach seinem Geburtstag als gar unterhaltungssüchtig, jedoch nicht willens auch nur einen Meter selbst zu gehen. Der Erhohlung wegen versteht sich und sein armer Vater musste die Abende durchschuften, um sein Projekt abschließen zu können.

Nicht eine Form niederer Lustspiele und Klamauk ließ er Kleine aus. Sei es der Sport der Einfältigen - Fussball (man verzeihe mir diese Verunglimpfung eines an sich schönen Spiels) oder das Straßentheater von dahergelaufenen Schaustellern, die nicht einmal die Größe haben, selbst auf die Bühne zu gehen. Nein, sie verschanzen sich hinter ihren selbstgeschnitzten Puppen
 und erzählen dabei gar absonderliche Geschichten.
Aber, und das sei Ihm zu Gute gehalten, er nahm rege Anteil am Geschehen und gluckste und kicherte vor Vergnügen, was den Darstellern Lohn genug gewesen sein sollte.

Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert!

Natürlich durften Gaumenfreuden und Genussmittel nicht fehlen. Das Laster des "Nuschelns mit nicht entzündeter Zigarre" zeichnet sich hier schon ab. Auch der Hang zum Pathetischen ist durchaus zu erkennen, sagt doch der Blick eindeutig: "Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert!", wie es ein Hannibal Smith vom A-Team nicht besser hätte machen können.


Ok. von Rosa auf blau-grau umlackiert. Check! Danke Papa!

Und - wie soll es auch anders sein. schnelle Autos müssen es ebenfalls sein.